Was bedeutet es heute, «echt» zu sein? Zwischen bearbeiteten Bildern, gesteuerten Feeds und scheinbar wahren Geschichten verschwimmen die Grenzen zwischen authentisch und inszeniert, zwischen Vertrauen und Täuschung. Gerade Kinder und Jugendliche bewegen sich täglich in dieser komplexen digitalen Welt – und Lehrpersonen stehen vor der Herausforderung, sie dabei zu begleiten.
Der Weiterbildungskurs zeigt auf, wie Vertrauen entsteht und wie es durch Desinformation, manipulative Kommunikation oder emotionale Mechanismen geschwächt werden kann. Im Zentrum steht die Frage, wie Lehrpersonen im Unterricht einen kritischen, reflektierten und dialogfähigen Umgang mit Medien und Onlineinhalten fördern können.
Anhand konkreter Beispiele, Unterrichtsideen und aktueller Phänomene aus sozialen Medien werden didaktische Zugänge aufgezeigt, um das Thema Vertrauen, Echtheit und Desinformation altersgerecht im Unterricht zu bearbeiten. Der Kurs lädt dazu ein, eigene Erfahrungen einzubringen, Perspektiven zu wechseln und Handlungsansätze für den Schulalltag zu entwickeln.

Lernziele
Die Teilnehmenden
- verstehen, wie Vertrauen in digitalen Kontexten entsteht und untergraben werden kann.
- erkennen zentrale Mechanismen von Desinformation, emotionaler Beeinflussung und manipulativer Kommunikation.
- reflektieren den Einfluss sozialer Medien auf Meinungsbildung, Selbstwahrnehmung und gesellschaftliches Vertrauen.
- lernen Unterrichtsbeispiele und Methoden kennen, um kritisches Denken, Medienreflexion und Gesprächskompetenz bei Lernenden zu fördern.
entwickeln Ideen, wie sich das Thema fächerübergreifend umsetzen lässt.
Z2
Z3
S2B
S2M
Bemerkungen: Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.
Kursleitung: Fabio Blank, Co-Leiter Zentrum Medienbildung und Informatik (ZEMBI)
Kursdauer: 3.00 Std.
Kursregion: Luzern
Organisator: PH Luzern
Subv. Tn-Beitrag: CHF 40.00
Kurskosten: CHF 69.00
Daten:
Mi12.05.202714:00-17:00
Ausschreibung als PDF