Schüler*innen im sogenannten Grenzbereich der kognitiven Fähigkeiten stellen Lehrpersonen vor besondere pädagogische Herausforderungen. Sie zeigen oft sehr unterschiedliche Lernvoraussetzungen, benötigen klare Strukturen, angepasste Lernziele und individuelle Unterstützung. Zugleich sind sie eine wertvolle Bereicherung für den Unterrichtsalltag. Dieser Weiterbildungskurs bietet fundiertes Wissen und praxisnahe Methoden, um das professionelle Handlungsrepertoire im Umgang mit dieser heterogenen Lerngruppe zu erweitern.

Inhalte
- Merkmale von Kindern und Jugendlichen im kognitiven Grenzbereich
- Entwicklungspsychologische und sonderpädagogische Grundlagen
- Gelingensbedingungen für Lernen, Motivation und Beziehungsgestaltung
- Praktische Methoden zur individuellen Förderung und Beurteilung
- Reflexion der eigenen Praxis

Ziele
Sie
- vertiefen Ihr Verständnis für die spezifischen Lern- und Entwicklungsbedürfnisse von Schüler*innen im Grenzbereich,
- erweitern Ihre Handlungsmöglichkeiten im Unterrichts- und Schulalltag,
- gewinnen Sicherheit und Mut im Umgang mit herausfordernden Situationen,
- lernen, wie Sie Unterricht gezielt und alltagstauglich differenzieren können.

Arbeitsformen
Input, praxisorientierte Übungen, Austausch in der Gruppe, Reflexion, Transfer in den eigenen Unterricht.
Z1
Z2
Z3
SB
SL
SSA
Bemerkungen: Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.
Kursleitung: Anita Blum, Fachverantwortliche Integrative Sonderschulung
Nicole Howald-Duss, Lehrerin für IF und DaZ
Kursdauer: 10.00 Std.
Kursregion: Luzern
Organisator: PH Luzern
Subv. Tn-Beitrag: CHF 70.00
Kurskosten: CHF 230.00
Daten:
Sa24.10.202609:00-12:15
Mi04.11.202613:30-17:00
Sa16.01.202709:00-12:15
Ausschreibung als PDF