| Inhalt Schüler*innen der Sekundarstufe II bringen eine grosse Vielfalt an «neurologischen Profilen» mit – häufig ohne formale Diagnose und vor allem mit sehr unterschiedlichen Unterstützungsbedürfnissen. Unter dem Schlagwort der Neurodiversität werden aktuell verschiedene Erscheinungsbilder zusammengefasst wie ADHS, Autismus-Spektrum, Hochsensibilität oder -sensitivität... Diese Phänomene, ob diagnostiziert oder nicht, haben einen wesentlichen Einfluss auf das Lernen und das Belastungserleben im gymnasialen Kontext. Entsprechend stellt die Diversität in diesem Bereich Lehrpersonen vor Herausforderungen, sie eröffnet aber zugleich Chancen für inklusivere Lernumgebungen – auch auf der Gymnasialstufe. Dieser Kurs vermittelt ausgehend von grundlegenden Informationen zu zentralen neurodiversen Profilen konkrete pädagogische Strategien, um Lernprozesse in diesem Phänomenfeld wirksam zu begleiten und z.B. auch Nachteilsausgleichsmassnahmen pädagogisch sinnvoll zu etablieren. Der Fokus liegt auf der Unterrichtsentwicklung auf der Sekundarstufe II, wo Lern- und Leistungsanforderungen steigen und die Selbstregulationskompetenzen der Jugendlichen stark gefordert sind. Ziele Sie… - kennen zentrale neurodiverse Erscheinungsformen (ADHS, Autismus-Spektrum, Hochsensibilität, Dyslexie u.a.) und verstehen deren potenzielle Auswirkungen auf Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten. - können Verhaltensweisen und Bedürfnisse von neurodiversen Jugendlichen besser einordnen und von Disziplin- oder Motivationsproblemen unterscheiden. - entwickeln konkrete Strategien, um Ihren Unterricht adaptiv zu gestalten und weiterzuentwickeln. - reflektieren Ihr eigenes Rollenverständnis und ihre Handlungsspielräume als Lehrpersonen. Arbeitsform Inputs, Reflexions- und Entwicklungsarbeiten in Gruppen, kleine Erprobungsaufgabe in der eigenen Praxis |
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| Z3 S2M |
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