| Der Holkurs Handlungsrepertoire im Umgang mit herausforderndem Verhalten besteht aus fünf Veranstaltungen à 3 Kursstunden. Je nach Vorwissen und Bedarf der einzelnen Teams können Anlässe weggelassen werden. Teil 1: Tragfähige Beziehungen zwischen LP und SuS gestalten Diese Veranstaltung fokussiert auf die Gestaltung tragfähiger und sicherer Beziehungen zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen als zentrale Grundlage für Lernen, Verhalten und Entwicklung. Ziele Die Teilnehmenden können… - zentrale Merkmale gelingender pädagogischer Beziehungen und die Grundlagen der Bindungstheorie erläutern sowie aktuelle Forschungsergebnisse zur Bedeutung von Bindung und Beziehung im Schulalltag auf pädagogische Situationen beziehen. - Zusammenhänge zwischen Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung, emotionaler Sicherheit, Verhaltensregulation und Lernen beschreiben sowie Beziehungsgestaltung gezielt zur Förderung von Sicherheit und Lernbereitschaft einsetzen. - das eigene Beziehungs- und Bindungsverhalten sowie die pädagogische Haltung reflektieren und förderliche sowie belastende Beziehungsmuster im Schulalltag erkennen, analysieren und bewusst gestalten. - verschiedene Instrumente und Methoden zur Förderung tragfähiger Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehungen im Unterricht begründet anwenden und reflektieren. Teil 2: Beziehungen auf Ebene Peers und Klassenklima fördern In dieser Veranstaltung wird auf Peer-Beziehungen und das Klassenklima als zentrale Faktoren für gelingende Integration und soziale Teilhabe im Schulalltag fokussiert. In diesem Kontext wird auch das Thema Mobbing aufgegriffen und im Hinblick auf Prävention, Früherkennung und pädagogisches Handeln reflektiert. Ziele Die Teilnehmenden können… - den Einfluss von Peer-Beziehungen auf Lernen, Verhalten, emotionales Wohlbefinden und soziale Teilhabe von Schüler*innen – insbesondere in der Adoleszenz – analysieren und Erkenntnisse der Peer-Forschung auf den schulischen Alltag beziehen. - Peer-Dynamiken, Risikofaktoren für Ausgrenzung/soziale Isolation und problematische Gruppendynamiken identifizieren, deren Einfluss auf Klassenklima und Integration erläutern und Handlungsmöglichkeiten umsetzen. - präventive Massnahmen zur Förderung eines positiven Klassenklimas, sozialer Integration und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen planen, umsetzen und im Kontext der Schulkultur reflektieren und verankern. - Merkmale, Formen und Anzeichen von Mobbing im schulischen Kontext erkennen, fachlich einordnen und in Mobbingsituationen pädagogisch angemessen sowie deeskalierend handeln. - den eigenen Einfluss bei der Gestaltung eines wertschätzenden und integrativen Klassenklimas erkennen und reflektieren. Teil 3: Unterricht gestalten, statt Störungen verwalten Schwerpunkt dieser Veranstaltung ist professionelles Classroom Management als zentrale Voraussetzung für störungsarmen und lernwirksamen Unterricht. Ausgehend von wissenschaftlichen Befunden, wonach ein grosser Te |
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