| Eine lernförderliche Umgebung entsteht nicht nur im Unterricht, sondern auch durch den Austausch mit den Familien der Schüler*innen. Diese bringen sehr unterschiedliche Hintergründe, Perspektiven und Zugänge zum Bildungssystem mit. Damit Lehrpersonen dieser Vielfalt gerecht werden können, brauchen sie Zugänge, die sensibel auf unterschiedliche Lebenslagen reagieren. Ziele Die Teilnehmenden - sensibilisieren sich für kulturell geprägte Missverständnisse und mögliche Konflikte in der Elternzusammenarbeit, - reflektieren ihre eigene professionelle Rolle in transkulturellen Begegnungen mit Eltern kritisch, - vertiefen ihre transkulturelle Kompetenz und bauen Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen und Einstellungen auf, - entwickeln praxisnahe Strategien, um kulturelle Spannungen zu erkennen und konstruktiv zu bearbeiten. Inhalte - Grundlagen zu kulturellen Prägungen, Weltanschauungen und deren Bedeutung in Bildungsprozessen - Analyse typischer Situationen, in denen kulturelle Missverständnisse zwischen Lehrpersonen, Familien und Schüler*innen entstehen können - Vorstellung theoretischer Modelle und Reflexionsansätze zur Bearbeitung kulturell bedingter Spannungen - Rollenspiele und Fallbeispiele zur Erprobung von Handlungsstrategien - Austausch über Erfahrungen der Teilnehmenden sowie Verbindung zu deren Praxisfeldern Arbeitsweise - Theoretische Impulse zur Einführung in zentrale Konzepte - Rollenspiele zur praktischen Erprobung von Kommunikations- und Handlungsmöglichkeiten - Gruppenarbeiten und Praxisbeispiele zur gemeinsamen Analyse realitätsnaher Situationen - Reflexionsübungen, in denen persönliche Erfahrungen eingebracht und professionell eingeordnet werden - Kollegialer Austausch, um voneinander zu lernen und Perspektivenvielfalt produktiv zu nutzen |
|||||||||||||||||||||||
| Z1 Z2 Z3 HSK IF KA Lg SL SP SSA TgS |
|||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||
