Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen laufen auch nach erfolgreicher logopädischer Behandlung noch Gefahr, später Schriftsprachprobleme auszubilden. An der Universität Würzburg wurde dieses Förderprogramm entwickelt, das die adaptive und effektkontrollierte Förderung solcher Kinder mit LRS ermöglicht. Hervorzuheben ist die modulare Struktur des Programms, die es auch weniger erfahrenen Therapeut*innen erlaubt, Übungen passgenau an die «Null-Fehler-Grenze» des zu fördernden Kindes anzupassen und die Effizienz der Förderung in ständigen Verlaufskontrollen zu überprüfen. Das Programm enthält in Form von Modulen Übungen zu 13 Phänomenbereichen der Rechtschreibung. Jedes Modul beinhaltet verschiedene Teilqualifikationen und eine dreiteilige Gliederung der Übungen nach den Schwierigkeitsgraden «leicht», «mittel» und «schwer». Insbesondere die Ausdifferenzierung der phonologischen Bewusstheit, die Entlastung des phonologischen Arbeitsgedächtnisses und die Nutzung grammatischer Strukturen zur Regelanwendung spielen im Programm eine bedeutende Rolle. Zu Beginn jedes Moduls wird eine Diagnostik der individuellen Schwierigkeiten vorgenommen, sodass das Trainingsmaterial individuell für das einzelne Kind oder die Fördergruppe ausgewählt werden kann. Ein kurzer Test zum Abschluss jedes Moduls zeigt das Ausmass des Trainingserfolgs an. Frau Dr. Küspert stellt bei dieser Veranstaltung das Förderprogramm WorT und dessen effizienten praktischen Einsatz vor. Gemeinsame Übungen machen das Fördervorgehen transparent. Arbeitsweise - Vortrag - Fallbesprechungen - Gemeinsame Übungen - Diskussion |
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