| Immer mehr Kinder und Jugendliche zeigen im Schulalltag Verhaltensweisen, die auf sozial-emotionale Belastungen hinweisen: Rückzug, Aggressivität, Konzentrationsschwierigkeiten oder häufige Konflikte. Lehrpersonen stehen damit oft vor der Frage: Wie erkenne ich frühzeitig, ob hinter diesen Beobachtungen mehr steckt – und wie kann ich gezielt und wirksam unterstützen? In diesem eintägigen Samstagskurs lernen Sie, sozial-emotionale Auffälligkeiten systematisch zu beobachten und mithilfe einfacher Screening-Verfahren (z. B. des SDQ – Strengths and Difficulties Questionnaire) einzuordnen. Darauf aufbauend, werden praxiserprobte, wissenschaftlich fundierte Förderansätze vorgestellt, die sich entlang der drei Präventions- und Interventionsstufen orientieren: - universell (für alle Schüler*innen) - selektiv (für auffällige oder besonders gefährdete Schüler*innen) - spezifisch (für Kinder und Jugendliche mit ausgeprägten Beeinträchtigungen) Ziele Sie - gewinnen Sicherheit in der Früherkennung sozial-emotionaler Auffälligkeiten, - lernen, Screening-Instrumente (z. B. SDQ und SEVO) zielgerichtet einzusetzen, - kennen präventive Massnahmen auf den drei Präventionsstufen und können diese einordnen, - erhalten konkrete Materialien und Methoden, um sozial-emotionale Kompetenzen im Unterricht systematisch zu fördern. Arbeitsweise Anhand von Screenings und ein bis zwei evidenzbasierten Programmen wird exemplarisch aufgezeigt, wie sozial-emotionale Kompetenzen im Unterricht und im schulischen Alltag nachhaltig gefördert werden können – von der Klassenebene bis zur Einzelfallunterstützung. In kurzen Inputs, Praxisbeispielen und Gruppenarbeiten reflektieren Sie Ihre eigene Praxis und entwickeln konkrete Ideen für den Einsatz in Ihrer Klasse oder Schule. |
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| Z1 Z2 Z3 IF SHP |
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